Gesunde Ernährung

Man ist was man isst

Gesunde

Ernährung

Was ist gesund? Kaum ein Thema ist vielschichtiger, strittiger und spannender als Ernährung. Bevor wir auf einzelne Nahrungsmittel eingehen, möchten wir ein Bewusstsein dafür schaffen, wie in der sog. Zivilisationsgesellschaft die meisten Menschen Essen zu sich nehmen. Gesundes Essen fängt damit an, dass man langsam und bewusst isst, in Ruhe, im Sitzen und gerne auch in netter Gesellschaft, ohne Ablenkung durch Handy, Zeitung oder Fernseher. Ebenso wichtig ist gutes Kauen. Natürlich nehmen wir über das Essen Energie auf, der Akt der Verdauung selbst kostet aber auch viel Energie. Wer andauernd isst – auch ohne körperlichen Hunger, lässt seinem Körper keine Zeit zur Regeneration. Man sollte im Interesse einer ausreichenden Regenerationszeit abends nicht spät essen und dem Körper eine mindestens 12 Stunden anhaltende Nahrungspause gönnen. Menschen mit Übergewicht oder Insulinresistenz sollten diese Pause auf mindestens 16 Stunden ausdehnen (Intervallfasten, 16:8-Regel). Die Autophagie, ein körpereigenes Aufräum- und Selbstreinigungsprogramm, das v. a. nachts stattfindet, funktioniert umso besser, je länger die Nahrungspause anhält. Dies ist ein Grund, warum Fasten hinsichtlich Erhaltung von Jugend und Gesundheit so sinnvoll ist.

Essen sollte v. a. Freude und Genuss bereiten. Dauerhaft ist jede Form der einseitigen Ernährung in vielerlei Hinsicht nicht mit Gesundheit vereinbar. Auch vegane Ernährung kann nur mit wirklich guten Kenntnissen z. B. über notwendige Substitution fehlender Mikronährstoffe empfohlen werden. Wir persönlich sehen aus gesundheitlicher Hinsicht kein Problem darin, Fisch und oder Fleisch in vernünftigen Mengen und bester Qualität zu essen. Generell empfehlen wir, Nahrungsmittel aus biologischem Anbau auszuwählen. Mittlerweile weiß man, dass strikte Verbote und dauerhafter Verzicht für die meisten Menschen kontraproduktiv sind. Für viele Menschen ist der Wunsch, beim Essen alles richtig zu machen, zu einem zusätzlichen Stressfaktor geworden. Wir sehen einen entspannten, genussfreudigen Umgang mit dem Thema Essen als gesundheitsfördernd an.

Hier finden Sie einige Fakten zu den einzelnen Nahrungsmitteln

  • Zucker und andere schnell verwertbare Kohlenhydrate verschlechtern die Struktur und die Funktion der extrazellulären Matrix, u. a. durch Übersäuerung. Darüber hinaus wird die Darmflora durch Zucker geschädigt, was sich negativ auf die Aktivität des Immunsystems auswirkt. Kohlenhydrate, die reich an Ballaststoffen sind (z. B. Vollkorn) sind Nahrung für viele für das Darmmikrobiom äußerst wichtige Bakterienstämme. Kohlenhydrate sind als Energielieferant wichtig, sollten aber v. a. in Form von komplexen Kohlenhydraten, z.B. in Vollkornprodukten und Gemüse, zu sich genommen werden. Obst ist lecker, man sollte es aber in Maßen genießen, da es v. a. Fruktose enthält, einem sehr schnell verwertbaren Zucker, das in großen Mengen z.B. zu einer Leberverfettung führt und Diabetes begünstigen kann.
  • Weizen fördert Entzündungsprozesse im Körper. Gluten ruft häufig allergische Reaktionen vom Spättyp oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten hervor, die von den Betroffenen meist nicht bemerkt werden.
  • Tierisches Eiweiß wird sauer verstoffwechselt und verstärkt ab einer bestimmten Menge die Übersäuerung des Gewebes. Zudem nehmen wir über tierische Produkte (auch Milchprodukte) Wachstumsfaktoren wie z.B. IGF-1 zu uns, welche zu Übergewicht führen und bei Krebs das Wachstum der Krebszellen fördern können.
  • Ein Übermaß an gesättigten Fettsäuren, die vor allem in Butter, Käse, fettem Fleisch und Wurst vorkommen, ist entzündungsfördernd.
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei gestörter Darmbarriere unterhalten und verstärken die chronische Entzündung der Darmschleimhaut (silent inflammation) mit der Folge einer Milieustörung und einer Störung der Immunkompetenz.
    Daher untersuchen wir Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Blut und empfehlen gegebenenfalls, auf die entsprechenden Nahrungsmittel zu verzichten, bis die Darmbarriere wiederhergestellt ist.
  • Alkohol schädigt direkt die Darmflora, wird zu Zucker abgebaut, fördert stark die Ausschüttung von Insulin und blockiert damit die Fettverbrennung. Außerdem ist es ein starkes Zellgift und fördert die Übersäuerung.

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